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Neue Forschungen zu den Gefahren des Fahrens in überfluteten Gewässern
Analyse

Neue Forschungen zu den Gefahren des Fahrens in überfluteten Gewässern

منبع تصویر: theconversation.com

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Neue Forschungen zeigen, dass das Fahren in überfluteten Gewässern die Hauptursache für Todesfälle bei Überschwemmungen ist. Angesichts des Klimawandels, der zu intensiveren und längeren Niederschlägen auf der Nordhalbkugel führt, ist die Gefahr von Überschwemmungen insbesondere im Herbst und Winter gestiegen.

Einflussfaktoren bei der Entscheidungsfindung von Fahrern

In England wurden in den letzten Jahren mehrere Todesfälle, insbesondere in Regionen wie Derbyshire (2021), Liverpool (2023) und Lancashire (2024), gemeldet. Forschungen zeigen, dass viele Fahrer erwarten, dass nur ihre Fahrzeuge beschädigt werden, während das Fahren in überfluteten Gewässern zu Ertrinkungen führen kann. Tatsächlich können Fahrzeuge aufgrund ihrer geeigneten Konstruktion zunächst auf dem Wasser schwimmen und sich dadurch stromabwärts bewegen.

Bewusstsein und Unkenntnis der Gefahren

Eine nationale Umfrage unter 185 Fahrern ergab, dass fast 80 % von ihnen eine Wassertiefe von mehr als 25 Zentimetern als gefährlich einschätzen. Dennoch verstehen die meisten nicht die Auswirkungen der schnellen Strömung in Überschwemmungsbedingungen. Wenn sie gefragt werden, wie sie die Geschwindigkeit des Wassers einschätzen, basieren ihre Antworten normalerweise auf der Wassertiefe. Dies ist besorgniserregend, da tiefes Wasser das Fahrzeug stabilisieren kann, während fließendes Wasser das Fahrzeug stromabwärts ziehen kann.

Fahrer bewerten normalerweise ihre Fähigkeit, durch Wasser zu fahren, basierend auf der Fähigkeit anderer Fahrzeuge, während es sinnvoller wäre, die Wassertiefe anhand von Straßenschildern wie Wasserständen auf Straßen oder der Höhe, auf die das Wasser an Schildern, Zäunen und Gras gestiegen ist, zu überprüfen.

Darüber hinaus gibt es im britischen Straßenverkehrscode noch keine Richtlinien zum Umgang mit überfluteten Gewässern. Überschwemmungswarnschilder sind in der Regel nicht effektiv, da Fahrer diesen Schildern nicht vertrauen und sie oft lange nach dem Rückgang des Wassers unverändert lassen.

Aus diesem Grund wurde ein dynamisches LED-Schildsystem entwickelt, das Fahrer sofort über die Überschwemmungssituation informiert. Tests haben gezeigt, dass dynamische Schilder für Fahrer deutlich effektiver und einprägsamer sind.

Fahrer sollten sich daran erinnern, dass sie nur dann durch Wasser fahren sollten, wenn die Wassertiefe weniger als 10 Zentimeter für Standardfahrzeuge und maximal 30 Zentimeter für SUVs beträgt. Jegliche Zweifel in dieser Hinsicht sollten zu einem Stopp und der Suche nach einem alternativen Weg führen.

Quelle: theconversation.com