Hassan Qashqavi, Sprecher der Kommission für nationale Sicherheit und auswärtige Angelegenheiten des Parlaments, antwortete in einem Gespräch auf die gängigen Analysen zu den Beziehungen zwischen Iran und den USA und wies auf die Unrichtigkeit einiger dieser Analysen hin. Er betonte, dass Verhandlungen und Vereinbarungen mit den USA nicht zwangsläufig zu einer Verringerung des Drucks führen.
Unrichtigkeit der wirtschaftlichen und politischen Analysen
Qashqavi wies darauf hin, dass Analysen, die besagen, dass die Amerikaner nur an Geschäften interessiert sind und den Druck verringern werden, wenn ihre wirtschaftlichen Interessen gesichert sind, falsch sind. Er sagte: „Diese Analyse hat sich als falsch erwiesen.“ Außerdem ging er auf den Punkt ein, dass angenommen wird, wenn Iran mit den USA eine Vereinbarung trifft, der Druck verringert wird. Auch diese Behauptung wies er als falsch zurück und sagte, dass vergangene Erfahrungen diese Theorie widerlegt haben.
Mehr lesen: Herausfordernde Wahlen in der autonomen Region Bangsamoro auf den Philippinen
Erfahrungen aus vergangenen Verhandlungen
Der Sprecher der Kommission für nationale Sicherheit verwies auf Verhandlungen, die auf höchster Ebene zwischen Iran und den USA stattgefunden haben, und sagte: „In Islamabad waren unser Präsident und der Vizepräsident der USA an den Verhandlungen beteiligt, und alle Themen wurden auf den Tisch gelegt. Aber letztendlich konnten diese Verhandlungen nicht zu einem nachhaltigen und verlässlichen Ergebnis führen.“ Er betonte, dass Verhandlungen auf höchster Ebene nicht allein die Probleme lösen können und dass beachtet werden muss, dass diese Verhandlungen in einem politischen und sicheren Rahmen stattfinden müssen.
Militärische Analyse und Machtbalance
Qashqavi wies auch auf die militärische Balance zwischen Iran und den USA hin und sagte: „Heute glauben viele Denkfabriken, dass eine relative militärische Balance entstanden ist.“ Er verwies auf die militärischen Ausgaben der USA und Irans und sagte, dass trotz der sehr hohen militärischen Ausgaben der USA Irans Initiativen im Bereich künstliche Intelligenz und asymmetrische Methoden die Auswirkungen militärischer Angriffe neutralisiert haben. Laut Qashqavi bestätigt sogar ein Bericht der New York Times diese Realität, dass die USA Iran nicht leicht besiegen können.
Fazit
Schließlich betonte Qashqavi, dass Verhandlungen und Diplomatie mit den USA mehr Präzision und Überprüfung erfordern. Er sagte: „Diese Erfahrung hat gezeigt, dass Diplomatie und Dialog nicht allein zu positiven Ergebnissen führen können und dass verschiedene Aspekte dieser Beziehung berücksichtigt werden müssen.“ Qashqavis Analysen zeigen, dass zur Lösung politischer und wirtschaftlicher Probleme mit den USA auch über andere Methoden nachgedacht werden muss und dass man nicht nur auf Verhandlungen hoffen sollte.
Mehr lesen: Wie Iran zum Architekten der Region wurde · Andy Burnham; der neue Vertreter der amerikanischen Katholiken in der Politik




