Akbar Nasrollahi, der Präsident der Fakultät für Sozialwissenschaften, Kommunikation und Medien an der Islamischen Azad-Universität, analysierte in einer Sitzung mit den stellvertretenden und kulturellen sowie studentischen Managern und Professoren der Islamischen Azad-Universität im ganzen Land die neue Medienlandschaft und die Herausforderungen, vor denen die Universitäten stehen. Er warnte, dass die gezielte Auswahl und Veröffentlichung von Botschaften durch gegnerische Medien, zusammen mit der Vernachlässigung durch die Medien- und Kultursektoren, ein gewöhnliches Problem in eine Krise verwandeln kann.
Analyse von Ereignissen und die Rolle der Informationsweitergabe
Nasrollahi betonte, dass viele Ereignisse von sich aus keine Krisen sind, und stellte klar: Was ein Ereignis in eine Krise verwandeln kann, ist der Umgang damit, die Art der Informationsweitergabe und die Auswahl der Botschaft. In der neuen Medienlandschaft versuchen gegnerische Medien durch gezielte Auswahl von Themen und dem Zeitpunkt der Veröffentlichung von Botschaften, ihre eigene spezifische Erzählung eines gewöhnlichen Ereignisses zu konstruieren. Dies kann, wenn die Medien- und Universitätssektoren nicht aufpassen, zu einer Krise führen.
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Herausforderungen der Universitäten in der neuen Medienlandschaft
Nasrollahi wies auf die neuen Herausforderungen hin, vor denen die Universitäten stehen, und sagte: Unter diesen Bedingungen kann die Universität nicht nur auf Lehre und Forschung beschränkt bleiben. Sie muss, indem sie die Anliegen und Fragen der Studierenden erkennt, den Raum für effektiven Dialog und Interaktion schaffen. Er betonte auch, dass die Professoren von "reaktiven Lehrern" zu "aktiven Lehrern" werden müssen, was bedeutet, dass sie vor dem Eintreten einer Krise eine effektive Kommunikation mit den Studierenden aufbauen sollten.
Er wies auch auf die umfassenden Veränderungen im sozialen und medialen Umfeld des Landes hin und sagte: Die Universität sollte gegenüber den Veränderungen in ihrer Umgebung nicht gleichgültig sein. Ein Teil der sozialen Probleme könnte über die Universität und ihre Beziehung zu den Studierenden und deren Familien verlaufen. Vor einer Krise sollte die Kommunikation mit den Studierenden gestärkt und ihre Anliegen und Sorgen identifiziert werden.
Notwendigkeit eines Wandels in der Herangehensweise der Professoren
Nasrollahi erläuterte das Konzept des "aktiven Lehrers" und sagte: Ein aktiver Lehrer sollte den Studierenden die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen und auf Zweifel zu antworten. Anstatt nur in Krisenzeiten aktiv zu werden, schafft er im Voraus ein Kommunikationskapital. Nasrollahi betonte, dass die Universität für die Ausübung dieser Rolle sowohl "Problemerkenner" als auch "Medienkenner" sein muss. Wenn die Universität die Probleme der Studierenden nicht erkennen kann und die medialen Entwicklungen nicht sieht, kann sie keine effektive Rolle im Management von Botschaften und Erzählungen spielen.
Schließlich betonte Nasrollahi, dass die Professoren nicht nur Übermittler von Lehrinhalten sind, sondern auch eine wichtige Rolle bei der Steigerung der Analysefähigkeiten und der kognitiven Resilienz der Studierenden spielen können. Dieser neue Ansatz im Management von Kommunikation und Krisen kann den Universitäten helfen, in der gegenwärtigen komplexen und sich verändernden Situation gut zu agieren.
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