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Entdeckung der verborgenen Kraft zur Bildung von unterseeischen Vulkanketten im Tasmanischen Ozean
Analyse

Entdeckung der verborgenen Kraft zur Bildung von unterseeischen Vulkanketten im Tasmanischen Ozean

منبع تصویر: theconversation.com

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Die Insel Lord Howe, etwa 600 Kilometer vor der Küste von New South Wales gelegen, zieht Touristen als unberührtes Gebiet mit Regenwäldern und Meeresklippen an. Doch nur wenige wissen, dass diese Insel auf den erodierten Überresten eines Vulkans liegt.

Die Insel Lord Howe ist Teil einer Kette von Inseln, die als "Untergebirge" bekannt ist, wobei sie die einzige Insel ist, die über dem Meeresspiegel liegt, während der Rest unter Wasser im Tasmanischen Ozean liegt. Etwa 650 Kilometer westlich gibt es eine weitere Kette namens Tasmanid, die einen nahezu ähnlichen Verlauf nimmt.

Entdeckung einer gemeinsamen Quelle zweier vulkanischer Ketten

Die Existenz zweier nahezu ähnlicher Ketten nebeneinander inmitten einer tektonischen Platte ist ungewöhnlich. In einer neuen Studie wurde erstmals festgestellt, dass diese beiden Ketten mit einer gemeinsamen Quelle verbunden sind.

Die meisten Vulkane entstehen an den Schnittpunkten tektonischer Platten. Hawaii ist ein bekanntes Beispiel, wo ein Strom heißer Gesteine aus den Tiefen der Erde aufsteigt und durch die ozeanische Platte schmilzt. Mit der Bewegung der tektonischen Platte über dieser feurigen Säule entstehen neue Hohlräume, und eine Kette von Untergebirgen bildet sich.

Neue Forschungen zeigen, dass die Ketten von Lord Howe und Tasmanid mit einer gemeinsamen Quellensäule verbunden sind. Diese Säule steigt aus den Tiefen der Erde auf und wird abgelenkt, wenn sie auf eine alte Schicht des Meeresbodens trifft, die in einem subduzierenden Bereich versunken ist.

Beweise und Ergebnisse

Die neue Forschung basiert auf drei Hauptlinien von Beweisen. Erstens zeigen Simulationen der inneren Struktur der Erde, dass diese Säule trotz ihrer natürlichen Evolution erstaunlicherweise die Distanz von 650 bis 900 Kilometern, die zwischen den Ketten von Lord Howe und Tasmanid liegt, gut reproduziert hat.

Zweitens zeigt die Rekonstruktion der Plattenbewegungen in den letzten 200 Millionen Jahren, dass sich ein Streifen schichtiger Materialien unter dem Tasmanischen Ozean befindet, der genau an den Stellen liegt, wo laut Modell jeder Ast an die Oberfläche kommen sollte.

Drittens zeigt die Chemie der Lava-Proben aus beiden Ketten, dass die Blei-Isotope in beiden Ketten ein spezifisches Fingerabdruckmuster aufweisen, dessen Entwicklung über eine Milliarde Jahre dauert, was bedeutet, dass eruptives Material aus den Tiefen der Erde an die Oberfläche gebracht wurde.

Darüber hinaus gibt es Vorhersagen über die Zukunft der vulkanischen Ketten von Lord Howe und Tasmanid. In Simulationen bleiben die Verzweigungen nicht für immer bestehen, und allmählich setzt sich einer der Äste über den anderen durch. Die Kette von Lord Howe hat seit etwa 23 Millionen Jahren kleinere Eruptionen produziert, während die Vulkane von Tasmanid in derselben Zeit größere Eruptionen hatten.

Diese Vorhersagen könnten das Verständnis der kontinentalen Bewegungen verbessern und auch das traditionelle Bild von der tiefen Erde verändern. Während Säulen normalerweise als direkter Weg von den Tiefen der Erde zur Oberfläche dargestellt werden, zeigt diese Forschung, dass Säulen dynamisch sind und sich mit Hindernissen innerhalb der Erdschichten entwickeln.

Quelle: theconversation.com