Der Zustand der Demokratie weltweit ist am Internationalen Tag der Demokratie weiterhin rückläufig. Laut den Indikatoren für Freiheit und Wohlstand nimmt die politische Freiheit seit 2012 kontinuierlich ab. Dieser besorgniserregende Trend, der alle Regionen der Welt betrifft, zeigt einen Rückgang der politischen Rechte und der bürgerlichen Freiheiten.
Kontinuierlicher Rückgang der politischen Freiheiten
Statistiken zeigen, dass von 171 Ländern mit verfügbaren Daten 124 Länder im Subindex der politischen Freiheit im Jahr 2023 eine niedrigere Punktzahl als im Jahr 2012 aufweisen. Dieser Rückgang der Freiheiten ist das Ergebnis einer Zunahme der Exekutivgewalt und eines Rückgangs der Wahlgesundheit. Beispielsweise berichtet die Organisation Freedom House, dass im Jahr 2025 19 Länder in Bezug auf die bürgerlichen und politischen Rechte einen Rückgang erlitten haben.
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Positive Beziehung zwischen Demokratie und Wirtschaftswachstum
Trotz dieser Rückschritte in der Demokratie zeigen Beweise, dass demokratische Länder wirtschaftlich erfolgreicher sind. Länder, die sich der Demokratie zuwenden, erleben über einen Zeitraum von zwanzig Jahren ein um 8,8 Prozent höheres Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Vergleich zu autokratischen Ländern. Zudem besteht eine starke Beziehung zwischen Freiheit und sozialem Wohlstand, die Einkommen, Gesundheit, Einkommensgleichheit und Bildungschancen umfasst. Von 13 Ländern, deren Wohlstand seit 2012 gesunken ist, haben 12 Länder einen Rückgang der Freiheit erfahren.
Forschungen zeigen, dass Menschen weltweit die Bedeutung der Demokratie erkennen. Umfragen zeigen, dass mehr als zwei Drittel der Befragten die Demokratie als sehr wichtig erachten und 62 Prozent von ihnen glauben, dass das Hauptziel der Demokratie die Verbesserung des Lebensstandards ist.
Während die meisten Regionen der Welt mit einem Rückgang der politischen Freiheit konfrontiert sind, haben einige Länder wie Gambia und Malaysia in den letzten Jahren erheblich an der Verbesserung der demokratischen Regierungsführung gearbeitet. Auch neue Entwicklungen in Ländern wie Ungarn und Bangladesch zeigen eine Neigung zur Demokratie.
Es ist jedoch zu beachten, dass die Absetzung von Autokraten und die Schaffung demokratischer Institutionen ein zeitaufwändiger Prozess ist. Trotz der bestehenden Herausforderungen zeigen Beweise, dass Demokratien ein stärkeres Wirtschaftswachstum bringen und einen breiteren sozialen Wohlstand erreichen können. Daher sind anlässlich des Internationalen Tags der Demokratie die Maßnahmen, die diesen Prozess unterstützen, nach wie vor wichtig und notwendig.
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