Trumps Druck auf die asiatischen Verbündeten der USA in Bezug auf die Iran-Krise hat insbesondere auf Japan und Südkorea zugenommen. Trump hat diese Länder wiederholt aufgefordert, sich stärker an der Sicherung der Straße von Hormuz in der aktuellen Krisensituation zu beteiligen. Während seiner Präsidentschaft hat er mehrfach darauf hingewiesen, dass asiatische Länder von den militärischen Verpflichtungen der Vereinigten Staaten profitiert haben und daher mehr Verantwortung übernehmen sollten.
Die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Sicherheit Asiens
Der Krieg mit Iran hat dazu geführt, dass viele asiatische Regierungen über die zukünftige Rolle der Vereinigten Staaten bei der Sicherung der Schifffahrt und der Energieversorgung in naher Zukunft Zweifel hegen. Bei einem kürzlichen Besuch in Südkorea war diese Schlussfolgerung deutlich sichtbar; dort stehen Japan, Südkorea, Singapur und die Philippinen aufgrund sinkender Exporte von Öl und verflüssigtem Erdgas aus dem Persischen Golf unter wirtschaftlichem Druck. Diese Situation hat auch zu erheblichen Störungen in der Versorgung mit petrochemischen Materialien geführt, die die Grundlage der globalen Industrie bilden.
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Notwendigkeit eines Umdenkens in den Sicherheitsbeziehungen
Asien hat in den letzten Jahren von einem internationalen Umfeld profitiert, das es ihnen ermöglicht, gleichzeitig mit den Vereinigten Staaten als Sicherheitspartner und mit Iran als Handelspartner zusammenzuarbeiten. Angesichts des möglichen Verlaufs von Konflikten zwischen den Vereinigten Staaten und Iran wird diese Situation jedoch nicht nachhaltig sein. Kurzfristig müssen die Verbündeten der Vereinigten Staaten in Asien ihren Willen zeigen und öffentlich erklären, dass sie nicht als Länder wahrgenommen werden können, die gegenüber der Unterstützung der Vereinigten Staaten in der Iran-Krise gleichgültig sind.
Insbesondere sollten die asiatischen Länder eine stärkere Position zur Legitimität und Illegalität der iranischen Bemühungen einnehmen, wichtige maritime Punkte zu blockieren. Diese Maßnahme könnte dazu beitragen, die Prinzipien des Völkerrechts zu stärken und gleichzeitig ihre wirtschaftlichen Interessen zu sichern. Trotz der Bedenken hinsichtlich der Instabilität der amerikanischen Politik ist es an der Zeit, dass diese Länder ernsthaft an der Unterstützung der Vereinigten Staaten in der Iran-Krise teilnehmen.
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