Seyed Taha Hossein Madani, Präsident des Think Tanks für intelligente Governance, hat in der Fachsitzung "Die Auswirkungen der Wiedereröffnung von Schulen aus der Perspektive intelligenter Governance" die komplexen Entscheidungsprozesse bezüglich der Wiedereröffnung oder Nicht-Wiedereröffnung von Schulen untersucht. Nach den Erfahrungen der Corona-Pandemie und der Schließung des Präsenzunterrichts steht das Land nun am Beginn des neuen Schuljahres vor einer ernsthaften Zwickmühle, die das Leben und die Zukunft von über 16 Millionen Schülern und ihren Familien beeinflussen wird.
Herausforderungen bei der Entscheidungsfindung zur Wiedereröffnung von Schulen
Madani betonte, dass das Thema Bildung als ein multidimensionales Problem und nicht nur als pädagogisches Anliegen betrachtet werden sollte. In der aktuellen Situation sieht sich das Land potenziellen militärischen und cybernetischen Bedrohungen sowie infrastrukturellen Herausforderungen, insbesondere im Energiesektor, gegenüber. Daher sollte die Entscheidung über die Wiedereröffnung von Schulen unter Berücksichtigung verschiedener wirtschaftlicher, sozialer und sicherheitspolitischer Aspekte getroffen werden.
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Er wies auf den Fehler der "Sichtweise aus einer Teilperspektive" in der strategischen Entscheidungsfindung hin und sagte, dass eine rein pädagogische Sicht auf die Wiedereröffnung von Schulen dazu führen kann, dass ernsthafte Herausforderungen im Bereich Energie und Sicherheit ignoriert werden. Andererseits wird jede Entscheidung in diesem Bereich erhebliche soziale Auswirkungen haben.
Globale Erfahrungen und Herausforderungen des virtuellen Lernens
Madani verwies auf die Erfahrungen verschiedener Länder im Bereich des Präsenz- und Fernunterrichts und erklärte, dass es zahlreiche Herausforderungen in diesem Bereich gibt. Bildungsungleichheiten, die aus Problemen mit der Kommunikationsinfrastruktur und dem fehlenden Zugang zu qualitativ hochwertigem Internet in verschiedenen Ländern, darunter Ägypten und die Philippinen, resultieren, sind Beispiele für diese Herausforderungen. Selbst in den USA traten gravierende soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten zwischen Schülern wohlhabender und benachteiligter Regionen zutage.
Der Präsident des Think Tanks für intelligente Governance wies auch auf die Bedrohungen hin, die sich aus der Fortsetzung des virtuellen Lernens ergeben, und sagte, dass diese Situation zu Cyberkriminalität und psychologischen Schäden führen kann. Schüler werden aufgrund unzureichender Ausbildung im Bereich Cyber-Sicherheit leicht zu Opfern dieser Verbrechen. Darüber hinaus können die psychologischen Schäden, die durch virtuelles Lernen entstehen, zu einem Leistungsabfall und einer Identitätskrise bei der Jugend führen.
Abschließend betonte Madani, dass das Ziel dieser Sitzung nicht darin besteht, eine endgültige Entscheidung über die Wiedereröffnung oder Nicht-Wiedereröffnung von Schulen zu treffen, sondern eine "umfassende kognitive Karte" der Chancen und Risiken beider Ansätze zu skizzieren, damit die Entscheidungsträger mit einem tiefen Verständnis der Folgen jedes Szenarios die Angelegenheiten regeln können.
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