Der Krieg mit Iran, der Ende Februar 2026 begann, hat nicht nur erhebliche finanzielle Kosten für Washington verursacht, sondern auch eine der sensibelsten Schwächen der US-Armee offenbart: die Lagerbestände an fortschrittlichen Luftverteidigungssystemen. Mehrere Berichte zeigen, dass die Vereinigten Staaten einen erheblichen Teil ihrer Patriot-Abfangraketen, insbesondere der fortschrittlichen Version "PAC-3 MSE", verbraucht haben.
Deutlicher Rückgang der Patriot-Lagerbestände
Schätzungen des Center for Strategic and International Studies zufolge verfügte die USA vor Beginn des Konflikts mit Iran über etwa 2300 Patriot-Abfangraketen. Bis Ende Juli 2026 war diese Zahl auf etwa 759 bis 827 gesunken; das bedeutet, dass fast zwei Drittel der Bestände verbraucht wurden. Auch bei den THAAD-Raketen ist die Situation ähnlich, deren Anzahl von etwa 452 auf 234 bis 278 gesunken ist, was einen Rückgang von mindestens 38 Prozent zeigt.
Der Krieg mit Iran zeigt deutlich den Druck auf die Verteidigungsbestände der Vereinigten Staaten. Das Haushaltsbüro des Kongresses hat ebenfalls erklärt, dass der Krieg bis zum 1. August mindestens 38 Milliarden Dollar gekostet hat und die Wiederherstellung der Bestände bis zu fünf Jahre dauern könnte. Während US-Beamte von "fast unbegrenzten" Beständen sprechen, berichten Berichte von strategischen Engpässen in den Beständen und Engpässen in der Industrie.
Eintritt von General Motors in die Verteidigungs-Lieferkette
Die Nachricht über die Zusammenarbeit von General Motors und Lockheed Martin bei der Produktion von Raketenteilen kann als Lösung für die Krise der Patriot-Bestände interpretiert werden. Das Unternehmen hat die erste Lieferung von kritischen Teilen für die "PAC-3 MSE"-Raketen an Lockheed Martin übergeben. Die Produktion dieser Teile erfolgt unter Verwendung der Gieß- und Präzisionsbearbeitungsfähigkeiten von General Motors und zeigt die Fähigkeit des Unternehmens zur Herstellung von Verteidigungsausrüstung.
Steven DuMont, Leiter der Verteidigungsabteilung von General Motors, betonte, dass die Präzisionsfertigungskompetenz des Unternehmens zur Produktion kritischer Verteidigungsfähigkeiten beiträgt. Diese Zusammenarbeit hilft nicht nur, die Verteidigungs-Lieferkette zu stärken, sondern wird auch zu einer Erhöhung des Umsatzes dieses Unternehmens führen. General Motors hat im Jahr 2026 den Umsatz seines Verteidigungsgeschäfts auf etwa 700 Millionen Dollar gesteigert.
Der Rückgang der Patriot- und THAAD-Bestände hat nicht nur die Fähigkeit zur Verteidigung amerikanischer Stützpunkte im Nahen Osten unter Druck gesetzt, sondern auch Bedenken hinsichtlich der Abschreckung gegenüber China aufgeworfen. Der Eintritt von Automobilherstellern in die Lieferkette für Luftabwehrraketen ist sowohl ein Symbol für industrielle Kreativität als auch ein Zeichen für den realen Druck, den langwierige Kriege auf fortschrittliche Arsenale ausüben.
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