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Die Philippinen müssen schnelles Wachstum in produktives Wachstum umwandeln
Wirtschaft

Die Philippinen müssen schnelles Wachstum in produktives Wachstum umwandeln

منبع تصویر: atlanticcouncil.org

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Die Philippinen haben sich mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts von 5 Prozent in den letzten fünfundzwanzig Jahren zu einer aufstrebenden Wirtschaft entwickelt. Diese Rate liegt zwei Prozent über dem globalen Durchschnitt und hat dazu geführt, dass sich die Wirtschaft des Landes mehr als verdreifacht hat und nun 12,8 Prozent der gesamten Produktion der Vereinigung Südostasiatischer Nationen (ASEAN) ausmacht. Dennoch sieht sich das Land erheblichen Herausforderungen in Bezug auf Produktion und Produktivität gegenüber.

Produktivitätsherausforderungen

Seit 2010 sind über 90 Prozent des Wirtschaftswachstums der Philippinen auf Kapitalakkumulation zurückzuführen, während die Gesamtfaktorproduktivität unter 10 Prozent und der Anteil des Humankapitals gering ist. Dieses Wachstumsmodell kann zwar eine Zeit lang fortgesetzt werden, wird jedoch wahrscheinlich nicht die notwendige Produktivität liefern, um das Land aus der Einkommensfalle des mittleren Einkommens zu befreien.

Chancen und Verwundbarkeiten

Die externe wirtschaftliche Lage von Manila schafft gleichzeitig mit den Herausforderungen auch Chancen. Im Jahr 2025 war die Vereinigten Staaten der größte Exportmarkt dieses Landes, während China gleichzeitig als größter Handelspartner der Philippinen gilt. Diese Abhängigkeit von der Nachfrage der Vereinigten Staaten und den chinesischen Lieferketten setzt die Philippinen regionalen Risiken und Schwankungen aus.

Darüber hinaus verstärken strukturelle Verwundbarkeiten die bestehenden Probleme. Klimawandel und Abhängigkeit von Energie sind wichtige Themen, die sofortige Aufmerksamkeit erfordern. Stürme verursachen jährlich Schäden in Höhe von 1,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, und der Klimawandel könnte bis 2040 das Bruttoinlandsprodukt um bis zu 13,6 Prozent reduzieren.

Die Philippinen müssen nach der Schaffung von Geschäftspartnerschaften und Investitionen mit anderen großen Volkswirtschaften, einschließlich der Europäischen Union, streben. Zudem ist es notwendig, strukturelle Hindernisse wie unzureichende Infrastruktur, Energiekosten und regulatorische Komplexitäten zu beseitigen.

Das Land hat gleichzeitig erhebliche Vorteile, die zu produktivem und exportorientiertem Wachstum beitragen können. Die Kombination einer wettbewerbsfähigen globalen Dienstleistungsindustrie, einer etablierten Elektronikproduktionsbasis und das Potenzial erneuerbarer Energien kann den Philippinen helfen, zu einer Wirtschaft mit höherer Wertschöpfung zu werden.

Schließlich müssen die Philippinen ihr Wachstum in Richtung wertvollerer Chancen lenken und sich gleichzeitig an die strategischen Herausforderungen zwischen den Vereinigten Staaten und China sowie an eine zunehmend fragmentierte Weltwirtschaft anpassen.

Quelle: atlanticcouncil.org