Der BRICS-Gipfel in Neu-Delhi, der am vergangenen Wochenende stattfand, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit unter den Mitgliedern dieser Gruppe in einer Zeit, in der die Weltordnung zu zerfallen droht. Brasilien, vertreten durch seinen Außenminister Mauro Vieira, strebt danach, seine Position in dieser Gruppe zu stärken und die Notwendigkeit eines multipolaren Systems zu betonen.
Brasiliens Positionen zur Weltordnung
Mauro Vieira stellte auf diesem Gipfel klar, dass Brasilien an eine "multipolare Welt, die Frieden und Wohlstand verspricht", glaubt und dass dieses System nicht mit einer "Welt der Einflusszonen" verwechselt werden sollte. Diese Position zeigt deutlich Brasiliens Bestreben, ein auf Regeln basierendes System zu schaffen, und nicht die Dominanz der stärksten Länder. Während viele der Forderungen von BRICS, wie die Erweiterung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, nicht erfüllt wurden, hat diese Gruppe allmählich ihre wirtschaftlichen Beziehungen gestärkt und ihre eigene Entwicklungsbank gegründet.
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Zukünftige Perspektiven und Herausforderungen
Die Anwesenheit von Vieira anstelle von Luiz Inácio Lula da Silva, dem Präsidenten Brasiliens, der sich mitten im Wahlkampf für seine zweite Amtszeit befindet, wurde besonders beachtet. Brasilien steht vor den allgemeinen Wahlen am 4. Oktober vor der Herausforderung, dass politische Rivalen, darunter Flávio Bolsonaro, der rechtsextreme Kandidat Brasiliens, intensiv um Stimmen werben. Umfragen zeigen, dass Bolsonaro viele Unterstützer hat, was die Positionen Brasiliens in BRICS und seine Außenpolitik beeinflussen könnte.
Obwohl die Vereinbarungen und Ernennungen auf diesem Gipfel größtenteils auf Erklärungen basieren, gewinnen diese Erklärungen an Bedeutung, da das System der Vereinten Nationen und umweltpolitische Maßnahmen bedroht sind. Zum Beispiel hat Russland trotz offensichtlicher Verstöße gegen die Charta der Vereinten Nationen zugestimmt, die Legitimität dieses Systems beim BRICS-Gipfel anzuerkennen. Diese Maßnahme könnte die zukünftige Leistung der Vereinten Nationen unterstützen.
Schließlich muss Brasilien versuchen, seine Rolle in BRICS und in der internationalen Politik in diesem sich verändernden und dynamischen Umfeld zu bewahren. Die Aufmerksamkeit auf neue Ansichten und Bedrohungen könnte die Gestaltung der zukünftigen Weltordnung beeinflussen.
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