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Mikroplastik in den heiligen Quellen Südafrikas
Umwelt

Mikroplastik in den heiligen Quellen Südafrikas

منبع تصویر: theconversation.com

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Die heiligen Quellen in Südafrika sind mehr als nur Süßwasserquellen und werden als Orte für Heilung und spirituelle Reinigung anerkannt. Diese Quellen, die als heilige Stätten bekannt sind, dienen der Wassersammlung und der Aufrechterhaltung kultureller Verbindungen zur Umwelt. In diesem Zusammenhang hat ein Team von Umweltwissenschaftlern und Süßwasserbiologen die neuen Kontaminationen, insbesondere Mikroplastik, in neun heiligen Quellen in den Provinzen Ostkap und KwaZulu-Natal untersucht.

Besorgniserregende Ergebnisse aus den heiligen Quellen

Diese Quellen wurden aufgrund ihrer kulturellen und spirituellen Bedeutung ausgewählt, jedoch gab es vor dieser Untersuchung keine wissenschaftliche Analyse ihrer Kontamination. Dennoch zeigte die Forschung, dass alle neun untersuchten Quellen mit Mikroplastik kontaminiert sind. Insgesamt wurden 184 Mikroplastikpartikel in diesen Quellen identifiziert, deren Konzentration zwischen 5 und 48 Partikeln pro Liter variierte.

Das Fehlen eines internationalen sicheren Niveaus für Mikroplastik in Süßwasser oder Trinkwasser bedeutet, dass diese Konzentrationen nicht einfach als „sicher“ oder „unsicher“ beschrieben werden können. Diese Ergebnisse zeigen das Vorhandensein von Mikroplastikverschmutzung und stellen einen Ausgangspunkt für die Verfolgung von Veränderungen dieses Problems im Laufe der Zeit dar.

Kulturelle und umweltbezogene Folgen

Unsere Ergebnisse zeigen, dass selbst heilige Quellen, die als unberührte Orte bekannt sind, von Mikroplastikverschmutzung betroffen sind. Dies könnte das Leben von Wasserorganismen schädigen, den spirituellen Wert des Wassers mindern und die Menschen, die dieses Wasser nutzen, gefährden. Daher besteht ein dringender Bedarf an der Überwachung der Wasserqualität der heiligen Quellen in ganz Südafrika.

Die Isinkwa-Quellen, nahe Port St. Johns, und andere Wasserquellen in verschiedenen Regionen, einschließlich Mbizana und Bongwana, wurden untersucht. Diese Quellen sind aufgrund des Vorhandenseins von natürlichem Kohlendioxid von hoher wissenschaftlicher Bedeutung. Dennoch zeigt die durch Plastikmüll verursachte Kontamination die Notwendigkeit weiterer Forschungen, um zu verstehen, wie Mikroplastik in dieses Wasser gelangt.

Quelle: theconversation.com