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Konvention über das rechtliche Regime des Kaspischen Meeres und der 20-prozentige Anteil Irans
Analyse

Konvention über das rechtliche Regime des Kaspischen Meeres und der 20-prozentige Anteil Irans

منبع تصویر: pana.ir

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Die Konvention über das rechtliche Regime des Kaspischen Meeres wird als eines der wichtigsten regionalen Abkommen im politischen und wirtschaftlichen Raum Irans diskutiert. Masoud Yahyizadeh, Direktor des Think Tanks für Governance und Gesetzgebung in Gilan, wies in der letzten wissenschaftlichen Sitzung auf die Bedeutung dieser Konvention hin und betonte die Notwendigkeit einer aktiven Teilnahme an der Gesetzgebung. Laut ihm befindet sich dieser Gesetzentwurf derzeit in der Genehmigungsphase im Parlament und die Kontroversen und fachlichen Diskussionen darüber sind intensiv im Gange.

Herausforderungen und Chancen der Konvention

Yahyizadeh wies auf die Geschichte und die gegenwärtigen Bedingungen des Kaspischen Meeres hin, insbesondere während des Krieges und der maritimen Blockade, und betonte die Notwendigkeit, einen transparenten Dialog in diesem Bereich zu schaffen. Er fügte hinzu: "Das Nordmeer und der Eurasische Raum haben aufgrund ihrer geografischen Lage und Energiequellen eine besondere Bedeutung erlangt und sollten richtig genutzt werden, um Missbrauch durch Feinde zu verhindern."

Mahdi Hedayati Shahidani, Mitglied der Fakultät für Politikwissenschaft an der Universität Gilan, wies ebenfalls auf die Bedeutung der Konvention über das rechtliche Regime des Kaspischen Meeres hin und sagte: "Dieses Abkommen sollte als nationale und regionale Angelegenheit sorgfältig geprüft werden, und spezialisierte Institutionen sollten die Vor- und Nachteile erläutern." Er betonte auch die Notwendigkeit, auf die Umwelt zu achten und die nationalen Interessen in dieser Konvention zu sichern.

Vorbehalt und Anteil Irans

Majid Rouhi, Mitglied der Fakultät für Internationale Beziehungen an der Islamischen Azad-Universität Rasht, sprach ebenfalls über das Thema des Anteils Irans am Kaspischen Meer und sagte: "Das Kaspische Meer ist ein geschlossenes Meer mit besonderen Bedingungen, und der 20-prozentige Anteil Irans an diesem Meer muss anerkannt werden." Rouhi kritisierte die fehlende Festlegung des Anteils des Grundes und Untergrundes des Kaspischen Meeres in der Konvention und betonte die Notwendigkeit, den Vorbehalt zu betonen und eine Schlichtungsstelle für Streitigkeiten festzulegen.

Mahin Sobhani, Dozentin der Rechtsfakultät der Universität Gilan, betonte die Bedeutung der gleichmäßigen Abstandslinie und wies darauf hin, dass die Streichung dieser Linie aus der Konvention zu einer Benachteiligung der Interessen Irans führen könnte. Sie ist der Ansicht, dass die Aufteilung des Eigentums auf der Grundlage von Fairness und Küstenlängen erfolgen sollte, um die Rechte Irans in diesem Bereich zu wahren.

Seyyed Reza Miraskari, Mitglied der Fakultät für Wirtschaft an der Universität Gilan, wies ebenfalls auf die Bedeutung von Energie- und Handelskorridoren im Kaspischen Meer hin und sagte: "Wenn der Anteil Irans in der Konvention über das rechtliche Regime des Kaspischen Meeres nicht festgelegt wird, wird die Seidenstraße anstatt durch Iran über weit entfernte Routen verlaufen, was zu einer weiteren wirtschaftlichen Blockade für Iran führen könnte."

Angesichts der gegenwärtigen Bedingungen und der Bedeutung des Kaspischen Meeres scheint es, dass die Eliten und Experten durch Zusammenarbeit und gemeinsame Überlegungen die Bestimmungen der Konvention genauer und transparenter prüfen und die nationalen Interessen Irans in diesem Bereich verteidigen sollten. Besonders in einer Zeit, in der Iran aus verschiedenen Gründen vor internationalen Herausforderungen steht, ist es notwendig, dass der Anteil und die Rechte Irans im Kaspischen Meer ernsthaft verfolgt werden.