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Die Ergebnisse des PISA-Tests zeigen Bildungsungleichheiten zwischen einheimischen und nicht-einheimischen Schülern auf
Analyse

Die Ergebnisse des PISA-Tests zeigen Bildungsungleichheiten zwischen einheimischen und nicht-einheimischen Schülern auf

منبع تصویر: theconversation.com

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Die Ergebnisse des internationalen PISA-Tests, der die wissenschaftlichen, mathematischen und Lesefähigkeiten von 15-jährigen Schülern bewertet, zeigen, dass einheimische Schüler in Australien im Durchschnitt 72 Punkte in Wissenschaft, 76 Punkte im Lesen und 74 Punkte in Mathematik hinter ihren nicht-einheimischen Kollegen zurückbleiben. Obwohl diese Zahlen korrekt sind, bieten sie kein vollständiges Bild der Bildungssituation einheimischer Schüler.

Strukturelle Ungleichheiten und übersehene Leistungen

Basierend auf den PISA-Daten haben die wissenschaftlichen Punktzahlen einheimischer Schüler im Vergleich zum Jahr 2022 um 16 Punkte zugenommen, während die Punktzahlen ihrer nicht-einheimischen Kollegen in diesem Bereich unverändert geblieben sind. Auch die Punktzahlen der Einheimischen im Lesen und in der Mathematik sind stabil geblieben, während die Punktzahlen der Nicht-Einheimischen gesunken sind. Diese Statistiken zeigen deutlich, dass Bildungsungleichheiten nicht nur mit der Leistung einheimischer Schüler zusammenhängen, sondern auch die Bildungseinrichtungen eine Rolle dabei spielen.

Herausforderungen des Bildungssystems und die Rechte der Einheimischen

Forschungen zeigen, dass 80 Prozent der einheimischen Schüler, die am PISA-Test teilgenommen haben, aus den niedrigsten zwei sozioökonomischen Schichten stammen. Diese Tatsache zeigt deutlich die enormen Unterschiede im Zugang zu Ressourcen und Bildungseinrichtungen. In den Berichten wird anstelle des Fokus auf strukturelle Ungleichheiten mehr auf die Leistung einheimischer Schüler hingewiesen, was die Realität verzerrt und die Probleme des Bildungssystems ignoriert.

Eine Sammlung von 51 Studien im Jahr 2022 zeigte, dass das Bildungssystem Australiens nicht gut vorbereitet ist, um einheimischen Schülern eine Ausbildung zu bieten. Diese Unzulänglichkeiten sind in verschiedenen Bereichen wie der Lehrerbildung, der Lehrplanvorbereitung und der Schulkultur offensichtlich. Außerdem verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 2007 die Erklärung der Rechte der indigenen Völker, die ausdrücklich auf das Recht der Einheimischen hinweist, ihre eigenen Bildungssysteme zu schaffen und zu kontrollieren.

Schließlich ist es notwendig, dass das Bildungssystem Australiens die Rechte der Einheimischen berücksichtigt und Bedingungen schafft, unter denen einheimische Schüler in ihren eigenen Sprachen unterrichtet werden können und das einheimische Wissen in die Lehrpläne einfließt. Dieser Ansatz könnte als ein rechtsbasiertes Rahmenwerk zur Verbesserung der Bildungsbedingungen und zur Verringerung der Ungleichheiten dienen.

Quelle: theconversation.com