Der Krieg, den die Vereinigten Staaten in Iran begonnen haben, ist unerwartet in eine Sackgasse geraten. Diese Woche, während eines Treffens mit Vertretern aus China, Indien und Russland, sind Analysten der Meinung, dass diese Länder eine Schlüsselrolle beim Ende dieses Krieges spielen können. Ein Krieg, der aus verschiedenen Gründen, einschließlich militärischer und diplomatischer Misserfolge, nicht zu einem wünschenswerten Ergebnis für Washington geführt hat.
Herausforderungen des Iran-Kriegs
Seit Beginn dieses Krieges sind die Vorhersagen und Erwartungen der Trump-Regierung kontinuierlich gescheitert. Die Luftangriffe der Vereinigten Staaten und Israels im Jahr 2025 haben zwar zu einer Verzögerung des iranischen Atomprogramms geführt, konnten jedoch die iranische Regierung nicht stürzen. Darüber hinaus wurde das Verhandlungskapitel, das letzten Sommer eröffnet wurde, ohne ein Abkommen geschlossen. Heutzutage sagt Trump den Journalisten, dass der Krieg nach den Zwischenwahlen im November enden wird, aber diese Behauptung ähnelt eher einem politischen Zeitplan als einer echten Strategie.
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Iran sucht nach Sicherheitsgarantien, die die Vereinigten Staaten aufgrund politischer Instabilität nicht bieten können. Jegliche Garantie, die heute von Washington gegeben wird, könnte leicht von der nächsten Regierung oder sogar von derselben Regierung nach ein paar Monaten geändert werden. Teheran strebt auch nach der Aufhebung von Sanktionen, die nicht vom US-Finanzsystem abhängen, da diese Art der Aufhebung rückgängig gemacht werden kann.
Die Rolle der Großmächte
China, Indien und Russland können als Großmächte diese Bedürfnisse erfüllen. Die Rolle Russlands liegt hauptsächlich im Sicherheitsbereich. Moskau hat in den letzten zwei Jahrzehnten Verteidigungsbeziehungen zu Teheran aufgebaut und kürzlich ein umfassendes Abkommen unterzeichnet. Obwohl Russland Iran nicht physisch vor Angriffen der Vereinigten Staaten oder Israels verteidigen kann, kann es als diplomatischer Garant fungieren und Iran helfen, seinen Souveränitätsanspruch aufrechtzuerhalten.
China spielt auch eine Schlüsselrolle in wirtschaftlicher Hinsicht. Peking kauft einen Großteil des exportierten iranischen Öls und hat dies ohne Unterbrechung während der Sanktionen fortgesetzt. Ein Abkommen, das zu einer Ausweitung der chinesischen Investitionen in Iran führt, könnte Iran eine wirtschaftliche Zukunft unabhängig von den US-Sanktionen bieten. Aus diesem Grund strebt China ebenfalls ein Abkommen an, das für beide Länder vorteilhaft ist.
Indien hat in diesem Zusammenhang eine besondere Position. Das Land agiert als enger Sicherheitspartner der Vereinigten Staaten über das „Quad“ und hat gleichzeitig eine effiziente Beziehung zu Iran. Indien kann als diplomatischer Vermittler fungieren und sich beiden Seiten nähern, ohne Missverständnisse zu erzeugen. Das Land strebt an, den Zugang Irans zu Atomwaffen zu verhindern und auch die Instabilität im Golf zu vermeiden, die für seine eigene Sicherheit von entscheidender Bedeutung ist.
Ein Abkommen, das durch diese drei Länder zustande kommt, könnte zu einem diplomatischen Ende des Iran-Kriegs führen. Dieses Abkommen würde Trump die Möglichkeit geben zu behaupten, dass Iran niemals Atomwaffen erlangen wird und der Krieg ohne die Notwendigkeit amerikanischer Truppen in der Region endet. Diese Art der Diplomatie der Großmächte zeigt, dass die Sicherheitsgarantien der Vereinigten Staaten nicht die einzige Währung in dieser Region sind und dass die Interaktion mit dem BRICS-Block weitergehende diplomatische Ergebnisse bringen kann.
Schließlich erfordert diese Art der Diplomatie Zugeständnisse von jedem der Länder. Russland wird angesichts seiner Verpflichtungen in der Ukraine nur eine symbolische Rolle spielen, und China möchte sich von den Konflikten im Nahen Osten fernhalten. Auf diese Weise könnte die diplomatische Zusammenarbeit zwischen China, Indien und Russland zum Ende des Iran-Kriegs und zur Stabilisierung eines multipolaren Systems in der Region führen.
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